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NARM™ Meisterklasse

Annährung an die allerfrühesten Schichten unseres Erlebens

Warteliste

Seminarbeschreibung

In dieser NARM Meisterkursserie tasten wir uns an den Rand primitiver Entstehungsschichten unseres heutigen Erlebens heran und untersuchen, wie sich diese auf die Arbeit mit unseren allerschwierigsten Klienten und Klientinnen auswirken: solchen, die sich mit frühen und komplexen Traumen herumschlagen sowie Menschen mit Persönlichkeitsstörungen.

In diesem Rahmen untersuchen wir, worin die Basis unserer Identität besteht, wobei verzerrende frühe Identifikationen und Objektbeziehungen sowie die somatischen Entsprechungen hierzu im Mittelpunkt stehen. Diese tief gehenden Verzerrungen führen bei Frühtraumatisierten oft zu fordernden psychologischen und physiologischen Symptomen bis hin zu Syndromen, unter denen sie womöglich ein Leben lang leiden.

In Erweiterung des bekannten NARM Ansatzes befassen wir uns mit maßgeblichen neuen Interventionen auf dieser Grundlage wie der Arbeit rund um das Thema Identität aus einer tieferen Warte als der unserer Identität. Zudem geht es um eine Vertiefung unseres Verständnisses im Hinblick darauf, welche Vorteile ein somatisch orientierter Erkundungsprozess für die Arbeit mit den frühesten und tiefsten Traumen mit sich bringt.

Hierbei geht Laurence Heller auf eine (nicht resignative) Akzeptanz aller Teile von uns als wirkungsvolle Möglichkeit ein, Selbstablehnung, Selbstverurteilung und Selbsthass aufzulösen, die bei der Bewältigung früher Traumen entstehen. Es wird ein theoretischer, praktischer und funktionierender Ansatz für die Arbeit mit dem sogenannten inneren Kritiker oder Über-Ich vorgestellt.

Darüber hinaus geht es darum, wie sich klinische Fähigkeiten ausbauen lassen, die für die Beschäftigung mit den Herausforderungen früher Traumen wichtig sind. In diesem Rahmen befassen wir uns eingehender mit nichtwestlichen Ansätzen, bei denen es darum geht, einen Ort der Ruhe in uns selbst zu kultivieren. Aus dieser Warte wird die Arbeit an den auf Scham und Stolz basierenden Identifikationen viel weniger zur Herausforderung, da die Verzerrungen als solche sich klarer zeigen und leichter zugänglich sind.

Einen kleinen Prozentsatz der Zeit wird Laurence Heller zudem auf das Thema Arbeit mit Persönlichkeitsstörungen verwenden, wobei es vor allem um die Borderline-Störung gehen soll. Es werden eigene Tools und Techniken für die nicht ganz einfache Arbeit mit dieser Personengruppe vorgestellt. Ebenfalls wird ein neues Modell für die Arbeit mit den komplexen Objektbeziehungen bei Menschen mit Persönlichkeitsstörungen präsentiert.

Die Meisterkursserie steht allen offen, die das zweijährige NARM Training abgeschlossen und alle Anforderungen für das entsprechende Zertifikat erfüllt haben.

Ansprechpartnerin

Bhakti Fink
Tel. 0221-57407-39
j.fink@uta-akademie.de

Montag - Freitag
11:00 - 16:00 Uhr

Info

Seminarsprache ist Englisch mit deutscher Übersetzung.

Die Seminarplätze sind ausgebucht. Wir nehmen sie gerne auf eine Warteliste.