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Systemische Aufstellungsarbeit

Ausbildung in Familienstellen

Die Arbeit Bert Hellingers – ursprünglich als Familienstellen bekannt geworden – hat sich über die Jahre weiterentwickelt und findet heute in vielen Bereichen der Arbeit mit Menschen Anwendung, so zum Beispiel in therapeutischen Einrichtungen und psychosomatischen Kliniken. Sie ist jedoch weitaus mehr als eine therapeutische Methode, die sich in Regeln und Gebrauchsanweisungen erfassen und weitervermitteln lässt.

Seminarbeschreibung

Die von uns geschaffenen „Ordnungen“ – seien es die Ordnungen in unserer Familie, in unserer Arbeit, in der Gesellschaft oder auch Ordnungen, aus denen heraus wir unser Leben gestalten – leiten sich oft aus Bildern und altem Wissen her, das wir als Information in die Datenbank unseres Bio-Computers eingespeist haben. Nicht selten dient dieses Wissen dem Schutz vor dem Unbekannten oder der Erhaltung des Status quo. Es enthält Ideale und Vorstellungen – Held*innen und Heilige, Täter*innen und Tyra*innen, Betroffene und Opfer, die Antworten auf Situationen und Dogmen der Vergangenheit waren.

Lösungen im Raum echter Transformation

Das Leben ist aber immer neu, immer frisch. Es nutzt die Vergangenheit nicht als Ideal oder Modell für die Gegenwart. Die Antworten von Gestern sind heute irrelevant. Ohne die alten Ordnungen erleben wir uns im Chaos‚ das man auch als den Zustand des Nicht-Wissens bezeichnen kann. Aus diesem Chaos heraus entwickeln sich jedoch Ordnungen oder Lösungen, die frei sind von der Tyrannei der Vergangenheit und die den „Ordnungen der Liebe“ von Bert Hellinger entsprechen. Der aus dem Osten stammende Begriff des Tao deutet auf dieses Chaos als ein Prinzip, das die ganze Existenz miteinander verbindet. Er weist auf eine natürliche Harmonie und Intelligenz hin, die im großen Ganzen wirksam ist.

Aufstellungen geschehen in diesem Raum, in dem wir uns mit der transformierenden Kraft des Tao, des Bewusstseins, verbinden. Es ist ein meditativer Prozess. Das Ich als vom Ganzen getrennte Einheit tritt zurück. Wir erkennen an, was ist, und verzichten darauf, zu werten, zu urteilen, zu kontrollieren. Wir können unsere eigenen Muster und Bewertungen entspannt beobachten und in diesem Raum geschieht wahre Entwicklung.

Schlüssel – die existenzielle Sprache achten

Auf diese Weise ist es nur folgerichtig, die Aufstellungsarbeit in den Dienst des inneren Wachstums zu stellen. Es geht nicht mehr darum, mittels einer Aufstellung bestimmte Probleme oder Symptome loswerden zu wollen, sondern sich tief auf das einzulassen, was das Leben gerade zeigen und lehren will.

In der Aufstellungsarbeit haben sich Ramateertha und Subodhi ganz dieser existenziellen Sprache gewidmet. Es geht darum, diese Sprache verstehen zu lernen und zu achten. Es gilt auch, zu lernen, was ein offenes Herz und ein nicht urteilender Verstand bedeuten. An diesem Punkt ist die Arbeit des Aufstellens ein Prozess, der einer tiefen meditativen Haltung entspricht: Im Anerkennen dessen, was ist, liegt ein Schlüssel, der den Aufstellungen eine ganz eigene Kraft und Magie verleiht. Dieser Aspekt steht neben der Vermittlung von Know-how und Technik im Zentrum dieser Ausbildung.

Ansprechpartnerin

Bhakti Fink
Tel. 0221-57407-39
j.fink@uta-akademie.de

Montag - Freitag
11:00 - 16:00 Uhr

Info

Diese Ausbildung ist von der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen anerkannt.
www.systemaufstellung.com

Buchung

23.11.2023 - 02.07.2025
33 Tage
4.770,00 €
oder
4.889,00 €
500,00 €