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Koerperarbeit - Hands On
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Spirituelle Menschenkunde auf Basis holistischer Embryologie

Weiterbildung für Körper- und Psychotherapeuten
11. Januar 2018 - 14. Januar 2018

Heutzutage wird im Bereich der Humanbiologie mehr und mehr eine sehr materialistische Sichtweise auf das Wesen der menschlichen Seele propagiert. Es ist, so darf man die Meinung der meisten Hirnforscher zusammenfassen, unser Gehirn, das unser Verhalten und unsere Psyche „produziert" und „ausscheidet", so wie die Niere Harn ausscheidet. Nicht wir bewegen uns, sondern unser Hirn bewegt uns. Im Kontext dieses neurogenetischen Determinismus hat auch der menschliche Embryo seine Menschlichkeit verloren. Als hirnloses Wesen wird ihm kein Bewusstsein zuerkannt.

Der Körper ist Seele
Jaap van der Wal, Anatom-Embryologe und Philosoph, widerlegt diese einseitige reduktionistische Betrachtungsweise des menschlichen Daseins und versucht, sie zu heilen. Mittels einer komplementären, phänomenologischen Sichtweise, die die Realität, wie wir sie erleben und erfahren können, wissenschaftlich ernst nimmt. Diese sogenannte „Dynamische Morphologie“ ermöglicht es, zu dem spirituellen Wesen des Menschseins und des Menschen durchzudringen. Dabei stellt sich heraus, dass unser ganzer Körper als eine psychosomatische Erscheinung zu betrachten ist, und nicht nur unser Kopf oder das Gehirn: „Der Körper hat keine Seele, er ist (die) Seele.“ Und dieses trifft dann selbstverständlich auch auf das embryonale Dasein des Menschen zu.
Während der embryonalen Entwicklung erhält der menschliche Körper seine Gestalt und Form in einem kontinuierlichen Prozess des Wandels und der Metamorphose. Unter Anwendung der phänomenologischen Sichtweise ist es möglich, diese Abläufe als menschliches Verhalten zu verstehen: „Im Embryonalen übt sich das Seelische im Voraus.“ Der Embryo kann uns helfen, die realen und wirklichen Muster menschlicher Entwicklung zu erkennen. Es ist wie Rumi es sagt: „Der Körper entwickelt sich aus uns, nicht wir aus ihm. Wir schufen den Körper, Zelle um Zelle schufen wir ihn.“

Ziel
Ziel ist es, die mächtigen Werdeprozesse des Embryos nicht nur mit dem Verstand analytisch zu betrachten, sondern auch mit dem Herzen mitzuerleben. Mithilfe der sogenannten „Embryosophie"wird es möglich, die Verhältnisse zwischen Geist, Seele und Körper ans Licht zu bringen. Es geht  um nicht mehr und nicht weniger als um Fragen wie „Woher kommen wir?“. Nur aus dem Körper (mechanistisch-physiologisch von einem Gehirn bedingt) oder haben wir auch einen himmlischen Ursprung und damit Verantwortlichkeit?

Zielgruppe
Die phänomenologische Sichtweise auf die Embryologie ist besonders empfehlenswert für Craniosacral- Therapeuten, Polarity-Therapeuten, Yogatherapeuten und Vertreter anderer psycho somatisch oder spirituell orientierter Therapieformen sowie für Ärzten, Hebammen und interessierte Laien.

Themen & Termine

Spirituelle Menschenkunde auf Basis holistischer Embryologie

11. - 14. Januar 2018

 

Preis: 
€ 520.00
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inkl. Unterlagen und Unterkunft im Seminarraum, wenn gewünscht.

Beginn am ersten Tag um 10:00 Uhr

Anzahlung: € 150,-

Literaturempfehlungen
Der Mensch als Embryo zwischen Himmel und Erde, Jaap van der Wal, Michaela Glöckler u.a.,
Dynamische Morphologie und Entwicklung der menschlichen Gestalt, Persephone, 2003, 2. Auflage, ISBN 3-7235-1183-X

Spezifische Vorkenntnisse der Embryologie werden nicht vorausgesetzt.