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Traumaheilung
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Integrale Somatische Psychologie (ISP)

Einjährige Fortbildung zu Körper, Energie und Bewusstsein
08. Dezember 2016 - 30. April 2017
Aus der Sicht der Integralen Somatischen Psychologie (ISP) sind alle Psychotherapieansätze wertvoll und fließen in einen weitaus umfassenderen gemeinsamen Betrachtungsrahmen ein, der auf dem Fundament der östlichen und der westlichen Psychologie ruht. ISP bietet klinisch Tätigen unterschiedlichster Couleur die Möglichkeit, effizienter zu behandeln, indem sie bei ihren Klienten mehr Verkörperung sämtlicher Körper fördern, aus denen sich die Psyche zusammensetzt.

Der Ursprung aller menschlichen Erfahrungen (Wahrnehmen, Denken, Fühlen, Erinnern, Vorstellen, Beurteilen, In-Beziehung-Treten und Reagieren) ist unser individueller grobstofflicher (d. h. physischer) Körper sowie der individuelle, auf der Quantenebene angesiedelte feinstoffliche (d. h. Energie-) Körper, die sich beide wiederum ständig in einer Wechselwirkung mit dem dynamischen kollektiven grob- und dem kollektiven feinstofflichen Körper befinden, der seinerseits jeweils in einen absoluten kollektiven Körper aus reinem Gewahrsein eingebettet ist. Die Beschäftigung mit dem Gehirn, so wertvoll sie auch ist, als dem A und O all unserer Erfahrungen – und in geringerem Umfang gilt dies auch für den individuellen grobstofflichen (physischen) Körper – hat den Verständnishorizont der westlichen Psychologie massiv eingeschränkt. Sie verkennt, dass es weitaus mehr Schauplätze gibt, an denen menschliche Erfahrungen entstehen und stattfinden und verschenkte damit zahlreiche zusätzliche Möglichkeiten, Menschen in Not zu helfen. Unabhängig von unserem psychotherapeutischen Ansatz können wir Klienten bei kognitiven, emotionalen, Verhaltens- oder auch somatischen und spirituellen Problemen besser helfen, wenn wir mehr über die folgenden Punkte wissen:
a) wie die drei Schichten des individuellen grobstofflichen Körpers, die fünf Schichten des individuellen feinstofflichen Körpers, der dynamische kollektive grob- und feinstofflichen Körper und der absolute kollektive Körper reinen Gewahrseins in ihrem Zusammenspiel unsere gesamten Erfahrungen hervorbringen;
b) wie die Regulierung des individuellen grob- und feinstofflichen Körpers durch schwierige Erfahrungen aus dem Tritt gerät und wie diese beiden Körper u. U. voneinander sowie von den drei kollektiven Körpern abgeschnitten werden und Symptome vielerlei Art entwickeln können; und
c) was geschehen muss, um die Öffnung, Zugänglichkeit, Regulation und Balance des individuellen grob- und feinstofflichen Körper zu unterstützen und ihre Beziehung untereinander sowie zu den drei kollektiven Körpern zu verbessern.
Der Wert von ISP wird in Verbindung mit Themen verdeutlicht, die aktuell stark im Mittelpunkt des klinischen Interesses stehen: Bindung, Affektregulierung, Stress und Trauma.

An wen wendet sich diese Weiterbildung?
a) Da es sich um eine anspruchsvolle berufliche Weiterbildung handelt, ist die Teilnahme an relativ strenge Voraussetzungen geknüpft:
eine aktive berufliche Praxis in Psychotherapie, Körperarbeit oder Energiearbeit bzw. auf pädagogisch-didaktischem Gebiet mit Einzelnen oder Gruppen, alternativ aus Arbeitsfeldern, bei denen es u. a. um psychologische Prozesse geht.

und

b) ein adäquater somatischer Hintergrund wie zum Beispiel eine komplett abgeschlossene Weiterbildung in Somatic Experiencing (SE) oder einer vergleichbaren Richtung sowie einschlägiges Wissen über den Körper (über die Aufnahme wird auf Einzelfallbasis entschieden).
ISP ist von unschätzbarem Wert für alle, die aus der klinischen Praxis kommen, ob in einem der gängigen psychoanalytischen oder psychotherapeutischen Verfahren ausgebildet, in einer körperorientierten Psychotherapieform wie Bioenergetik oder Sensomotorischer Psychotherapie, oder auch in einer Form von Körperarbeit in Richtung Polarity-Therapie oder Biodynamische Craniosacral-Therapie bzw. in einer Form von Energiearbeit, solange diese Tätigkeit auch eine psychologische Aufarbeitung umfasst.

Es besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an Modul 1 als Schnupperkurs teilzunehmen, bevor eine verbindliche Anmeldung zu Modul 2 und 3 erfolgt.

Inhalte der Weiterbildung in ISP
Gegenstand des Seminars sind bestimmte Grundprinzipien, die bei der aktiven Integration aller Körper des Menschen in die psychologische Arbeit zum Tragen kommen und in verschiedenen klinischen Umfeldern und Kulturen empirisch überprüft werden konnten. Dabei schöpfen wir aus den unterschiedlichsten Disziplinen bis hin zur Neurowissenschaft und Quantenphysik. ISP bietet im Hinblick auf die eingesetzten Tools ein hohes Maß an Flexibilität und Wahlfreiheit. Je nach klinischem Rahmen können Wahrnehmung, Bewegung, Atem, Töne, Bilder, zwischenmenschliche Resonanz, Eigenberührung und Berührung durch andere zum Einsatz kommen.

Die ISP-Weiterbildung untergliedert sich in drei viertägige Module, die über einen Zeitraum von einem Jahr verteilt sind. Das Training besteht aus Vorträgen des Dozenten, Demositzungen, praktischen Übungen mit anderen TN, Gelegenheit zum Fragenstellen, Literaturempfehlungen zum Thema und Supervision. Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten die TN eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme am Integral Somatic Psychotherapy (ISP) Professional Training.

Ziele der Ausbildung:

  • Ein eingehendes Verständnis der einzelnen Schichten des individuellen grobstofflichen (physischen) Körpers (vor allem des vom somatischen NS gesteuerten Muskelsystems, der vom autonomen NS gesteuerten inneren Organe und des Zentralnervensystems) und ihrer Rolle bei der Entstehung verschiedener Aspekte menschlicher Erfahrungen sowie dem Schutz vor diesen. Ebenfalls Thema der Weiterbildung sind die physiologischen Abläufe in Zusammenhang mit Stress, Traumen, Affekten und Bindungserfahrungen in den einzelnen Schichten.
  • Verstehen, wie unterschiedliche Elemente des feinstofflichen Körpers (metaphorisch als Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde umrissen) eines zur Quantenebene gehörigen Körpers namens feinstofflicher (Energie-) Körper über die einzelnen Chakren verschiedene menschliche Erfahrungen hervorrufen beziehungsweise vor ihnen schützen können, während diese Elemente durch die verschiedenen Energiezentren strömen und dem individuellen feinstofflichen Körper – und damit wiederum dem individuellen grobstofflichen Körper – seine Form verleihen, als Informationen auf ihn einwirken und ihn regulieren.
  • Verstehen, wie der individuelle grobstoffliche (physische) und der feinstoffliche (Energie-)Körper einander bei der Entstehung von bzw. beim Schutz vor verschiedenen menschlichen Erfahrungen regulieren und wie die Interaktion zwischen beiden beschaffen ist.
  • Verstehen, wie die Arbeit an den verschiedenen Schichten des individuellen grobstofflichen (physischen) Körpers sowie mit den unterschiedlichen Elementen des feinstofflichen (Energie-)Körpers über die Chakren aussehen kann und welche Beziehungen zwischen diesen beiden individuellen Körpern gegeben sein müssen, um a) mehr Zugang zu schaffen zu generell menschlichen Erfahrungen, die aktuellen Problemen des Individuums zugrunde liegen und die Betreffenden beim umfassenden Erleben, Aushalten und Verstehen dieser Erfahrungen zu unterstützen; und b) für mehr Regulation und Balance im individuellen physischen und feinstofflichen Körper bzw. im Wechselspiel zwischen beiden zu sorgen, um so physisch, energetisch und psychologisch die Gesundheit, die Belastbarkeit und das Wohlbefinden des ganzen Menschen zu erhöhen.
  • Zwischenmenschliche Resonanz verstehen und einsetzen. Dabei geht es auch um die Grundlage dieser Resonanz im individuellen grobstofflichen (physischen) und feinstofflichen Körper sowie den drei kollektiven Körpern und darum, wie sich hierdurch die interaktive Regulierung zwischen Therapeut und Klient erhöhen lässt.
  • Die Beziehung zwischen dem individuellen grob- und feinstofflichen Körper und dem dynamischen kollektiven grob- und feinstofflichen Körper sowie des absoluten kollektiven Körpers verstehen und wie sich diese Ebenen in die therapeutische Arbeit einbeziehen lassen; Verstehen der Beziehung zwischen diesen vier Körpern und dem absoluten kollektiven Körper, dem reinen Gewahrseins, der allen vier innewohnt und sie gleichzeitig transzendiert und größere Heilung erlaubt.
  • Verstehen und Bearbeiten dysfunktionaler Muster in der Wahrnehmung und inneren Einstellung bezogen auf die individuelle wie auch die kollektive Ebene, die Heilung und Wachstum auf physischem, energetischem, psychologischem und spirituellem Gebiet blockieren.

 

Themen & Termine

Integrale Somatische Psychologie (ISP)

Termine
08 Dez 2016 - 30 Apr 2017
€ 1.800,00

inkl. Unterkunft im Seminarraum, wenn gewünscht.

Ratenzahlung:
pro Teil € 600,- zzgl. einer Anzahlung von € 620,-

Termine:
02. - 05. Juni 2016
nachholbar durch DVD, Supervision und Manual

08. - 11. Dezember 2016
27. - 30. April 2017

Beginn jeweils um 10.00 Uhr

Englisch mit deutscher Übersetzung

Teilnahmevoraussetzungen: 
Psychotherapeutische, körper therapeutische, pädagogische- oder Energiearbeit in der täglichen Praxis mit Einzelnen oder Gruppen unter Einbeziehung psychologischer Aufarbeitung.

Zusätzlich wird ein adäquater somatischer Hintergrund voraus - gesetzt, etwa eine abgeschlossene Ausbildung in Somatic Experiencing® (SE) o. Ä. und Wissen über den Körper (wird im Einzelfall ermittelt).