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Spirituelle Therapie
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Ausbildung in Gestalttherapie: Living the Gestalt

Ein Einstieg in den laufenden Kurs ist bis zum zweiten Abschnitt (Start: 8. Dezember) möglich.
29. Oktober 2016 - 08. Juli 2018

Gestalttherapie erlebt eine Renaissance. Seit dem Tod des bekanntesten Mitbegründers Fritz Perls, 1970, hatte es in der Welt der Psychotherapie aufsehenerregende Neuerungen gegeben: beginnend 1980 mit der spirituellen Psychotherapie von Ken Wilber und Stanislav Grof über Fami­lienstellen nach Bert Hellinger bis zur Traumatherapie nach Peter Levine. Jedes Mal ging es um ein geändertes Verständnis der psychischen Störungen, andere Erklärungsmodelle, ganz neue Behandlungsmethoden. Dadurch verlor die Gestalttherapie nach Fritz Perls an Bekanntheit.

Hier-und-Jetzt-Therapie: die Verbindung von Meditation und Psychotherapie
Mit der Jahrtausendwende aber hat sich die Stimmung auf dem Therapiemarkt gedreht. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Der wichtigste: Meditation hat Einzug in die Psychotherapie gehalten. Kaum noch eine psychosomatische Klinik arbeitet ohne Meditation! Und hier liegt die Verbindung zwischen Meditation und Gestalttherapie.

Die wichtigste Botschaft der Meditationslehrer heißt: Wahrnehmen was ist, ankommen bei dir selbst, ankommen im Hier und Jetzt. Und genau dies ist das zentrale Anliegen der Arbeit von Fritz Perls. Er hat alles genutzt, was der Bewusstwerdung dient, und bewusst sind wir immer nur im Augenblick. So hat er die Gestalttherapie kurzerhand „the here and now therapy“, die Hier-und-Jetzt-Therapie genannt.

„Living the Gestalt“: Lebendigkeit möglich machen
Gestalt ist eine Lebensform, Perls nannte es „The Gestalt Approach“. Das hat ganz viel mit Bewusst­heit zu tun, mit Wahrnehmen, Kreativität, Echtheit, Spontaneität, Theater, Philosophie, Lebens­­weisheit, Geburt, Liebe und Tod. Gestalt heißt immer: Ganzheit. Seit Meditation salonfähig geworden ist, weiß jeder, der dafür offen ist, dass es darum geht, ins Hier und Jetzt zu kommen. Aber wie soll das gehen? Wie wird man von einem kopfgesteuerten Menschen, der ständig mit seiner Vergangenheit oder seiner Zukunft beschäftigt ist, in einen Yogi verwandelt, der gesamtkörperlich seine Präsenz wahrnimmt, der einfach Präsenz ist? Und wie gelangt man vom dem einen zum anderen?

Gestalttherapie ist der Begleiter bei diesem transformatorischen Prozess, der in erster Linie ein Prozess des Aufräumens ist. Es geht um anschauen, gelten lassen, annehmen, was ist, urteilsfrei, eins nach dem andern. Mit jedem Stückchen geglückter Klärung kommt ein Stückchen mehr Leben in uns hinein. Das ist Fritz Perls, der Fokus liegt nicht auf „Probleme lösen”, sondern „mehr Leben­digkeit möglich machen“ – und das ist „Living the Gestalt“.

Ziel
Die Absolventen sind nach der Ausbildung in der Lage, in diesem Sinn gestalttherapeutische Sitzun­gen zu geben. Alle Teilnehmer, auch die, welche nie beruflich als Therapeut arbeiten wollten, erlebten außerdem einen Zuwachs an sozialer Kompetenz und einen neuen Zugang zu einem erfüllten, intensiven Leben.



Zielgruppe
Ungefähr die Hälfte unserer Teilnehmer kommt aus helfenden und heilenden Berufen: Therapeuten/innen, Heilpraktiker/innen, Pflegepersonal, Psychologen, Sozialarbeiter etc. Die andere Hälfte kommt aus allen anderen Bereichen, z.B. Coaches, Manager, Werbefachleute, Hausfrauen, die wieder ins Berufsleben zurückkehren, Schauspieler, Künstler, Lehrer, Ingenieure …

Aber nicht die Berufsgruppe zeichnet die Menschen aus, die sich für „Living the Gestalt“ entscheiden, es ist vielmehr ein besonderer Punkt, an dem sie gerade in ihrem Leben stehen. Der Punkt, an dem sie wissen, dass sie einen Kick brauchen, einen Katalysator für ihren persönlichen Prozess, etwas wie Sauerstoff, das in ihre innere Glut fährt, damit endlich ein Feuer daraus wird. Es sind vorwiegend Menschen, die die Reise zu sich selbst zu ihrem Beruf machen wollen und die sich deshalb zu Reisebegleitern ausbilden lassen möchten.

Kein Therapeut kann einen Klienten an einen Ort begleiten, an dem er selbst noch nicht war. Wir legen deshalb großen Wert auf erfahrungsbezogenes Lernen. Übungen, paarweise und in Kleingruppen, arbeiten unter Supervision, Lehrsitzungen mit den Dozenten, Lehrgespräche im großen Kreis und Referate der Teilnehmer und Dozenten sind unsere hauptsächlichen Lehrformen.

Leben im Augenblick
Wenn wir gemeinsam wohnen, essen, arbeiten und meditieren, wird es tausend Situationen geben, in denen sich prüfen lässt: Bin ich im Hier und Jetzt? Lebe ich „the Gestalt“? Zwei Abschnitte der Weiterbildung finden daher im Seminarhaus Parimal statt, wo wir gemeinsam ... wohnen, essen, arbeiten und meditieren!

Inhalte

  • Einführung in die Gestaltarbeit
  • Empathie, Akzeptanz, Authentizität
  • Wahrnehmung – Tor zur Bewusstheit
  • Hier und Jetzt – Imagination und der innere Dialog
  • Der Gestaltbegriff
  • Mann – Frau
  • Psychodrama – Rollenspiel
  • Begleitung von Träumen
  • Neurose – nach Fritz Perls
  • Aus dem Vollen – Üben und Supervision
  • Das innere Kind
  • Integration und Abschluss

Voraussetzung für die Teilnahme:
Die Teilnehmer sollten ca. 6 Selbsterfahrungswochenenden nachweisen können, darin enthalten sollte ein Seminar zum Thema „Primärtherapie“ sein. Meditationserfahrung und ein persönliches Interview mit einem der Trainer sind erwünscht.

Voraussetzung für die Zertifizierung:
10 Einzelstunden mit den Trainern
(nicht im Preis enthalten)

 

 

 

 

Teilnehmerstimmen:
"Ich bin Teilnehmerin der gerade laufenden Ausbildung „Living the Gestalt“ hier in der UTA Akademie und restlos begeistert.
Eine Verbindung von Ausbildung, Meditation, Therapie und ganz normalem Leben wird erfahrbar; die gelehrte Theorie wird auch intensiv gelebt. Die Dynamik in der Gruppe spielt dabei eine große Rolle. Viele Sitzungen werden gegeben, ausgetauscht und ausführlich besprochen, zu unterschiedlichsten Themen gibt es Referate der Teilnehmer, so dass sich jeder in ein bestimmtes theoretisches „Fachgebiet“ einarbeitet . Außerdem begegnet man in den zwei Jahren (sowohl praktisch als auch theoretisch) den verschiedenen Methoden, die Fritz Perls beim Entwickeln der Gestalttherapie beeinflusst haben -wie zum Beispiel der Klientenzentrierten Psychotherapie nach C.Rogers oder dem Psychodrama . Und natürlich passiert noch vieles mehr....

Die Ausbildung vermittelt also sowohl fundiertes theoretisches Wissen, als auch reichlich praktische Erfahrung mit der Methode „Gestalt“.
Ich persönlich nehme sehr viel mit aus den 2 Jahren: Vor allem eine große Sicherheit darin, Sitzungen zu geben. Aber auch viele tiefe Erfahrungen mit mir selbst; viel Wissen, neue Freunde und das Gefühl, dass ich und meine Welt grösser geworden sind...
"

 

 

Themen & Termine

Ausbildung in Gestalttherapie: Living the Gestalt

Einführung in die Gestaltarbeit (offenes Wochenende)
29 Okt 2016 - 30 Okt 2016
€ 230,00

Wir beraten Sie gerne!

Anzahlung: € 100,-

 

Gestalttraining
29 Okt 2016 - 08 Jul 2018
€ 6.250,00

Anzahlung: € 500,-

Ratenzahlung:
pro Teil € 490,- zzgl. einer Anzahlung von € 500,-

 

Termine:
29. - 30. Oktober 2016
(offenes Wochenende zum Kennenlernen)
8. - 11. Dezember 2016
26. - 29. Januar 2017
27. März - 2. April 2017
(im Seminarhaus Stiersbach; Beginn um 17.00 Uhr)
25. - 28. Mai 2017
13. - 16. Juli 2017
14. - 17. September 2017
9. - 12. November 2017
11. - 14. Januar 2018
19. - 25. März 2018
(im Seminarhaus Stiersbach; Beginn um 17.00 Uhr)
10. - 13. Mai 2018
5. - 8. Juli 2018

Beginn jeweils um 10.00 Uhr (außer den Terminen im Seminarhaus Stiersbach).

 

Informationsveranstaltung
Im UTA: Sonntag, 4. September 2016, 16.00 Uhr
(Tag der offenen Tür)

Wir beraten Sie gerne!

Preise inkl. Unterlagen und Unterkunft im Seminarraum in der UTA Akademie, wenn gewünscht. Dieser Preis gilt für Buchung und Bezahlung zu Beginn der Ausbildung.

Preise für Unterkunft und Verpflegung im Osho Parimal: pro Abschnitt ca. € 270,- bis € 550,-.