Spirituelle Therapie
Meditations- und Entspannungstherapeut
17. September 2010 - 02. Oktober 2011
mit Anando Würzburger, Ramateertha Doetsch, Subodhi Schweizer, Arpana Greenwood, Turiya Hannover, Dr. Peter Mantell, Andrea Traut
Immer deutlicher setzt sich die Erkenntnis durch, dass es weitaus einfacher ist, durch geeignete Maßnahmen Gesundheit zu erhalten bzw. einer Erkrankung vorzubeugen, als gesundheitliche Beeinträchtigungen kostenintensiv zu kurieren. Mit anderen Worten: Gesundheit steht in unmittelbarem Bezug zu Bewusstheit und dem daraus hergeleiteten Handeln. Aus diesem Grunde widmen Krankenkassen der Primärprävention immer mehr Aufmerksamkeit und sind bereit, auf diesem Gebiet therapeutische Verfahren und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Stressreduktion und Entspannung zu unterstützen.
Mit der Ausbildung zum Meditations- und Entspannungstherapeuten erschafft die UTA Akademie ein Berufsbild, das den Teilnehmern die Möglichkeit gibt, mit Krankenkassen zusammenzuarbeiten. Meditation ist ein zentraler Baustein – hier seien die aktiven Meditationen von Osho besonders hervorgehoben, da sie in unseren Augen in idealer Weise für die Erreichung der in der Primärprävention verfolgten Ziele geeignet sind.
Aufbau und Stundenzahl der angebotenen Ausbildung orientieren sich an den von Krankenkassen geforderten Standards, wobei diese zurzeit rechtlich nicht bindend sind und eine Abstimmung mit einzelnen Krankenkassen noch erforderlich ist.
Die Ausbildung zum Meditationslehrer ist ein wichtiger Grundbaustein im Lehrplan. Beschreibung, Termine und Preise finden Sie unter der Ausbildung "Meditationslehrer".
Darauf aufbauend haben wir verschiedene Themenschwerpunkte gesetzt.
Trainingsinhalte:
- Erdung, Zentrierung und Atem (5 Tage)
- Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training (6 Tage)
- Therapeutische Kommunikation – Meditationsberatung (2 Tage)
- Therapeutische Kommunikation – Kommunikationsfertigkeiten (2 Tage)
- 7-Tage-Meditations-Retreat
- Medizinische Wirkung und Anwendung von Meditation in der Therapie (3 Tage)
- Geführte Meditationen und Herzmeditation (3 Tage)
- Meditationspraxis
Atmung, Erdung und Hara Zentrierung
17. – 21. September 2010
In den fernöstlichen Traditionen in China und Japan wird das Hara, der Bauch, als „die Quelle des Lebens“ bezeichnet. Im Hara befindet sich unser physisches, spirituelles, mentales und emotionales Gleichgewicht. Hara Zentrierung war in Japan sowohl eine Basis für die Kampfkünste als auch für die schönen Künste Kalligraphie, Malerei und Teezeremonie. Ist das Hara in gutem energetischem Fluss, funktioniert die Selbstregulation des Körpers optimal. Hara Bewegungs- und Atem-Techniken und Zentrierungsübungen bringen die Psyche und die Emotionen zur Ruhe und bauen Stress im Körper ab.
Erdung ist die Basis für einen gesunden Energiefluss im Körper. Kommen wir in Stress oder starke Angst, verlieren wir im wahrsten Sinne „den Boden unter den Füßen“. Erdung ist ein Weg zu lernen „auf dem Teppich zu bleiben“. Durch die Erde nehmen wir Kraft auf und können Spannung ableiten.
Der Atem ist eine Brücke zwischen dem Materiellen und Immateriellen. Er verbindet den Körper mit dem Spirituellen, dem Geist, und trägt das Prana, die kosmische Lebensenergie durch den Körper. Er ist ein Medium für eine achtsame Wahrnehmung des Körpers. Über den Atem können wir die Psyche ins Gleichgewicht bringen, Emotionen ausgleichen und in die Ruhe bringen.
Wir werden einfache Übungsreihen erlernen, die für jedermann geeignet sind. Die einzelnen Elemente können Klienten als tägliche Übungen weitergegeben oder im Kontext eines Seminars eingesetzt werden.
Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training (Entspannungstrainer)
5. – 7. November 2010 und 21. – 23. Januar 2011
Der Alltag, ob nun im Berufs- oder Privatleben, wird immer stressiger und die Belastungen, bis hin zu Erkrankungen nehmen enorm zu. Die Nachfragen nach Entspannungsmaßnahmen steigen kontinuierlich.
Viele Stresssymptome können durch Präventionsmaßnahmen vorgebeugt, sie
können gelindert oder auch beseitigt werden. Das Erlernen eines
Entspannungsverfahrens führt zur Erhaltung und Steigerung der
Gesundheit und Lebensqualität.
Diese fundierte Ausbildung befähigt den Entspannungstrainer Progressive
Muskelentspannung und Autogenes Training fachkompetent zu unterrichten,
die Teilnehmer zu begleiten und evtl. auftretende Probleme im
Lernprozess positiv zu unterstützen.
Die Teilnehmer des Trainings werden durch die theoretische Vermittlung
und die begleitenden praktischen Übungen und Selbsterfahrungen an die
jeweilige Entspannungsmethode herangeführt. In den einzelnen
Unterrichtseinheiten wird das jeweilige Entspannungsverfahren
vorgestellt, erarbeitet und geübt.
Nach Abschluss der Weiterbildung sind sie in der Lage,
Entspannungskurse zu erarbeiten, vorzubereiten, durchzuführen und die
jeweiligen Entspannungsmethoden zu lehren und zu vermitteln. Sie sind
ebenfalls in der Lage mit Problemen, die bei der Durchführung von
Entspannungskursen entstehen können, umzugehen.
Außerdem wir die Methodik, Didaktik, der Kursablauf, die Kursdurchführung und die Kursproblematik erarbeitet.
Therapeutische Kommunikation II
Meditationsberatung
23. – 24. Juli 2011
Auf dem Weg der Meditation begegnen wir nicht nur Momenten von Raum, Stille und Präsenz, sondern auch Momenten von Widerstand, Unruhe und Gedanken. Wenn Meditierende auf solche Hürden treffen, geben sie entweder auf oder suchen sich entsprechende Unterstützung.
In der Meditationsberatung vermitteln wir ein Verständnis über die unterschiedlichen Prozesse, die durch Meditation in Bewegung kommen. Wir zeigen die Tricks und Fallen des Verstandes auf und öffnen einen Raum von Akzeptanz, um den Meditierenden zu der Position des Beobachters zurückzuführen. Dabei geht es nicht darum, irgendetwas „wegzureden“ oder zu unterdrücken, sondern vielmehr einzuladen, die Dinge anzunehmen, wie sie sind, und wieder in das Hier und Jetzt zurückzufinden. Wir werden auf die inhaltlichen Aspekte von Meditation eingehen und uns in der Beratung üben.Therapeutische Kommunikation I
Kommunikations- und Motivationsfertigkeiten
30. April – 1. Mai 2011
Als Meditations- und Entspannungstherapeut ist es unser Interesse, den therapeutischen Effekt unserer Kommunikation so liebevoll und bewusst wie möglich einzusetzen. Dabei erleben wir die Wichtigkeit unserer Sprachwahl und die damit verbundene Fähigkeit, zu leiten. Wir erfahren, wie sehr unsere inneren Glaubenssätze und Dialoge auf andere Einfluss ausüben – und auch, wie sie direkt mit unserem Denken, unserer inneren Kommunikation verknüpft sind.
In diesem Training geht es darum, den anderen da abholen zu können, wo er wirklich ist. Das Verständnis der Klienten- Empfängerorientierten Kommunikation wird in einer sehr praktischen und messbaren Form vertieft. Sie erhalten zusätzliche praktische Werkzeuge, ihre Stimmungen zu lenken und ihre Präsenz zu bereichern.
7-Tage-Meditations-Retreat
2. – 8. Juni 2011
Mit dem Wort „Retreat“ assoziieren wir alle möglichen Vorstellungen
und Inhalte. Abgesehen von der Vorstellung, dass es mit Rückzug,
Alleinsein und Nicht- gestört-Werden zu tun hat, denken wir auch an eine
Diät: Verzicht, Askese, Disziplin und Anstrengung gehören, wie auch
immer, dazu.
In der Ausbildung zum Meditations- und
Entspannungstherapeuten hat das 7-Tage-Retreat jedoch nur einen
Sinn: Es führt in die Welt des ‚Nichtstuns‘ und in die Entspannung.
Nachdem
der Herzmuskel sich kontrahiert hat und damit das Blut in den Körper
pumpt, erschlafft er und füllt sich wieder auf mit Blut. Es gehört zu
seiner gesunden Funktion, in diesem Rhythmus aus Aktion und Entspannung
zu schwingen. In unserem Alltag haben wir diese Balance verloren. Es
ist, als würde sich unser Herz permanent zusammenziehen, um das Blut in
die Peripherie zu pumpen, und dann nicht erschlaffen, um sich wieder zu
füllen. Oder als ob wir immer wach sein und uns nicht die Zeit zum
Schlafen und Ruhen geben wollten. Wir sind so mit unserem Handeln,
unserer Aktion identifiziert, dass wir das Nichtstun vermeiden aus Angst
davor, dann unterzugehen.
In diesem Retreat geben wir der Stille und dem Nichtstun
Raum, um die Balance wieder herzustellen. Wir widmen uns der ältesten
Form der Meditation: dem Sitzen in Stille. Diese einfache Technik hat
eine jahrhundertelange Tradition. Wir erlauben uns, uns hinzusetzen,
nichts zu tun und einfach nur aufmerksam zu sein. Wir lassen uns und die
Welt einfach so, wie sie ist, ohne einzugreifen oder zu handeln. Das
hört sich zunächst sehr einfach an und doch stellen wir häufig fest,
dass wir in der Stille mit vielen Themen konfrontiert sind. Der Verstand
wirft Fragen auf und wir erkennen, wie verstrickt wir in unseren
Mustern und Gewohnheiten sind und den damit einhergehenden Spannungen.
Wir werden feststellen, dass das Retreat ein kraftvoller Prozess ist, der uns erlaubt, Distanz zu unseren Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen zu gewinnen. Unsere Achtsamkeit wächst und wir finden einen Weg in die wahre Freiheit und haben die Möglichkeit, wieder bei uns, in unser Mitte, unserem ursprünglichen Sein anzukommen und zu entspannen.
Interviews während des Retreats unterstützen in diesem Prozess. Es ist eine grundlegende Erfahrung für jeden, der auf dem Weg der Meditation ist oder Meditation weiter vermitteln will.
Die Medizinische Wirkung und Anwendung von Meditation in der Therapie
11. – 13. März 2011
In den letzten Jahren hat die Forschung in Bezug auf Meditation erstaunliche Entdeckungen gemacht und wichtige Erkenntnisse gewonnen. Auf welchem Gebiet auch immer – sei es die Untersuchung des meditierenden Gehirns, das Gebiet der Neurophysiologie, der Neurobiologie, der Neurobiochemie und der Psychologie –, es wird immer deutlicher, dass Meditation einen die Gesundheit erhaltenden oder die Heilung fördernden Effekt hat. Nicht zuletzt hat dieses Wissen dazu geführt, dass Krankenkassen beginnen, meditative Praxis als Präventionsmaßnahme zu fördern.
In diesen 3 Tagen wollen die beiden Trainer (Peter
Mantell, Psychiater, und Ramateertha Doetsch, Arzt) Einblicke in diese
Erkenntnisse vermitteln. Sie wollen ein Verständnis dessen, was durch
Meditation im Körper – insbesondere im Gehirn und dem gesamten
Nervensystem – und in der Psyche geschieht, vermitteln.
Dieses Wissen ist hilfreich für die Arbeit mit Menschen,
die durch therapeutische Prozesse gehen und/oder meditieren. Meditative
Praxis und das Vermitteln von Wissen und Verständnis werden in diesen
drei Tagen einander ergänzen und unterstützen.
Geführte Meditationen und Herzmeditation
30. September – 2. Oktober 2011
Als Meditations- und Entspannungstherapeut, ist es wichtig zu lernen, Worte, Stimme und Musik so bewusst und effektiv wie möglich einzusetzen, um eine Atmosphäre zu kreieren, in dem der andere sich öffnen, vertrauen und zum stillen Beobachter werden kann.
In diesem Training schauen wir uns an, wie unsere Sprachwahl, bestmöglich mit Ton und und Einsatz des Körpers harmoniert, um die Präsenz und Weite dieses wertvollen Raumes zu vertiefen, diesen Zustand des Nicht-Tuns. Wir experimentieren mit unterschiedlichen Möglichkeiten und Formen der Kommunikation und erforschen, welche unsere Fähigkeit zu leiten am besten unterstützen. Im Zuge des Trainings lernen wir kleine geführte Meditationen zu entwickeln, die für einen tiefen und bewussten Rahmen sorgen, in dem Meditation geschehen kann. Dabei arbeiten wir speziell mit Übungen für die Öffnung des Herzens.
Trainingsinhalte
• Anleitung von Geführten Meditationen
• Sprachwahl, Ausdruck von Stimme und Körper
• Herz-Meditationen
Sollten Sie an der Ausbildung interessiert sein, laden wir sie zu einem ausführlichen Beratungsgespräch ein.
